Alle Beiträge von Wolfgang Lampe

Hilfsgüter für Yaworiw

Viele haben in Uffenheim mitgeholfen und gespendet. Ein dringend benötigtes Feuerwehrauto und Hilfsgüter (Lebensmittel, Hygieneartikel, Medikamente) sind zusammengekommen. Heute bringen wir die Sachen nach Yaworiw in der Ukraine.
Vielen Dank an die beiden Dekane für ihren Segen für unsere Fahrt nach Jaworiw

In den letzten Jahren war schon öfters eine Delegation aus Yaworiw in Uffenheim. Ich habe versprochen die Sachen dort hinzubringen wo sie benötigt werden. Dieses Versprechen löse ich heute ein!

Danke an alle die mit geholfen haben.

Sondersynode des Dekanatsbezirk Uffenheim

Ich bedanke mich für die Einladung und in meinem Grußwort dankte ich allen Ehrenamtlichen und engagierten in Kirche.

Auch in Uffenheim sind Geflohene aus der Ukraine zu Gast. Die Situation in der Ukraine ist dramatisch und niemand hatte geglaubt dass derartiges in Europa je wieder passiert.

Die Aufgaben und Herausforderungen der Zukunft sind für die politische Gemeinde und die kirchliche Gemeinde oftmals gleich oder ähnlich.

Gemeinsam auf Augenhöhe können wir die aktuelle Themen bewältigen.

Notarztstandort Uffenheim

Rund 5000 Bürgerinnen und Bürger haben sich für eine dauerhaften Erhalt des Notarztstandort in Uffenheim und somit gegen eine Zusammenlegung der Dienstpläne ausgesprochen. Selbst Notärzte aus Uffenheim, Bad Windsheim oder Neustadt warnen vor diesem Schritt. Leider fanden die Unterschriften, unsere Argumente und Vorschläge der diensttuenden Notärzte keine Beachtung und die Versammlung des ZRF Ansbach hat sich einstimmig für eine Zusammenlegung ausgesprochen.

Überreichung der Unterschriften an den stellv. Vorsitzenden des ZRF Hr. Landrat Weiß.

Im Vorfeld wurden nicht nur die Mitglieder des ZRF, sondern auch alle Mitglieder der Kreistages des Landkreises NEA, des Landkreises Ansbach und die Mitglieder des Stadtrates Ansbach informiert. Ich habe allen einen Auszug aus den verschiedenen Gutachten, Studien oder Stellungnahmen übersendet, die die Argumente der „Führungsebene“ widerlegen. Leider ohne Erfolg.

Stiller Protest gegen den Krieg

Kiew bereitet sich auf noch härtere Angriffe und einen Belagerungszustand vor. In den Großstädten schlagen Raketen ein, auch in zivilen Gebäuden. Die humanitäre Situation in der Stadt Mariupol verschlechtert sich dramatisch. Die Menschen in Mariupol lebten in Schrecken und suchten verzweifelt nach Sicherheit. Vermittler stoßen bei Russlands Präsident Putin auf Granit. Der Versuch, Hunderttausende Zivilisten aus Mariupol zu retten, scheitert erneut. Die Zahl der Flüchtlinge in der EU nimmt historische Ausmaße an.

Viele zivile Opfer und Hunderttausende sind auf der Flucht und dieser Krieg wird mit aller Brutalität vom Regime Putin weitergeführt.

Ich habe deshalb zu einem stillen Protest gegen den Krieg in Europa aufgerufen.

Dieser stille Protest gegen den Krieg findet jeden Sonntag (erstmals am 06.03.2022) um 18.00 Uhr am Partnerschaftsbrunnen statt. (Dauer ca. 15 min)

Uns alle bedrängt das Gefühl der Ohnmacht. Das Schweigen für den Frieden soll auf leise, aber kraftvolle Art zum Ausdruck bringen, dass uns oft die Worte fehlen, um auf das Elend von Flüchtlingen, von Krieg, Hunger und Unterdrückung weltweit zu reagieren.

Mit dem stillem Protest setzen wir ein Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit gegen Krieg wie es viele Millionen Menschen weltweit ebenfalls zeigen.

Schweigen für den Frieden heißt, nicht tatenlos zu sein, sondern Solidarität mit der Ukraine.

Wir sind in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine und speziell bei unseren Freunden in Yaworiw.

Ich würde mich freuen, wenn auch Sie teilnehmen und somit zeigen, dass auch die Bürgerinnen und Bürger von Uffenheim solidarisch mit den Menschen in der Ukraine sind und den Krieg aufs schärfste verurteilen.

Sollte es Ihnen diesmal zeitlich nicht möglich sein auch gerne in den nächsten Wochen.

Ich bedanke mich bei allen die heute Abend als Zeichen der Solidarität teilgenommen haben. In der nächsten Woche werde ich eine Spendenaktion ins Leben rufen, um wenigstens hiermit zu helfen. Ich bedanke mich herzlich bei Dekan Neumeier für das Friedensgebet.


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